Avarua

Avarua ist ein etwa 760.000 Quadratkilometer großer tropischer Regenwald im Westen des südlichen Kontinents, durchzogen vom gewaltigen Maeluvian und zahlreichen Nebenflüssen. Dichte Urwälder, mächtige Gebirge, breite Flüsse, sumpfige Küsten und der heilige Berg O’Thul prägen Landschaft, Klima sowie Flora und Fauna. Die Wasserwege bilden die wichtigsten Verkehrsadern und verbinden verborgene Dörfer, große Flusssiedlungen und die Inselstadt Averion, dass Handels-, Wissens- und Religionszentrum der Region. Die zehn Kulturen Avaruas reichen von Höhlenbewohnern und Flussvölkern über Baumkronensiedler bis hin zu Bergfürstentümern und leben trotz enger Verflechtung nach sehr unterschiedlichen Traditionen. Trotz ihrer Vielfalt verbindet sie alle der enge Bezug zum Dschungel, dessen Natur, Geister und Flüsse das Leben der Menschen seit unzähligen Generationen bestimmen.

Avaru

Die Avaru gelten als das ursprüngliche Volk des Dschungels und leben in zahlreichen Dörfern zwischen den gewaltigen Urwaldbäumen. Sie verehren die Natur als Ursprung allen Lebens und sind für ihre Heilkunde sowie ihre Trommelmagie bekannt. Ihr Leben ist eng mit den Rhythmen des Waldes verbunden.

Avasindar

Die Avasindar bewachen den südöstlichen Dschungel und verteidigen ihre Heimat mit Heimlichkeit, Blasrohren und Pflanzengiften. Sie kennen die Gewächse des Regenwaldes wie kaum ein anderes Volk und schlagen nur dann zu, wenn es notwendig ist. Trotz ihrer Wachsamkeit sind Musik, Gesang und gemeinschaftliche Feste ein wichtiger Bestandteil ihres Lebens.

Averion

Averion ist die größte Stadt Avaruas und liegt auf einer Insel am Zusammenfluss der großen Flüsse. Sie ist Handelszentrum, religiöser Mittelpunkt und Heimat gewaltiger Bibliotheken, in denen Wissen aus ganz Avarua gesammelt wird. Bildung und Gelehrsamkeit genießen hier hohes Ansehen.

Drakhor

Die Drakhor sind Waldorks, deren Dörfer hoch in den Baumkronen des südwestlichen Dschungels liegen. Als geschickte Jäger und Kletterer verlassen sie den Boden nur selten und vertrauen auf ihre Schnelligkeit sowie ihre angeborene Fähigkeit, Waffen aus Holz zu formen. Jagdtrophäen und Pilgerreisen zum heiligen O’Thul genießen hohes Ansehen.

Khorano

Die Khorano bewohnen die südlichen Hänge des Koran-Shan-Gebirges und leben in mächtigen Steinsiedlungen auf Terrassen. Bergbau, Schmiedekunst und eine alte Kriegeraristokratie prägen ihre Gesellschaft. Gleichzeitig besitzen sie eine reiche Tradition von Liedern, Erzählungen und Dichtkunst.

Lethavai

Die Lethavai leben entlang des Thavaeron und verehren die verschwundene Göttin Avarula, deren Geist sie überall im Dschungel spüren. Sie errichten kunstvoll verzierte Holzsiedlungen und gelten als hervorragende Schnitzer. Jagd, Naturgeister und Rituale bestimmen ihren Alltag.

Liraen

Die Liraen bewohnen Pfahlbaudörfer entlang des Liraephon und zählen zu den besten Bootsbauern Avaruas. Ihre Boote verbinden die Bergvölker mit den Flussregionen des Dschungels und machen sie zu wichtigen Händlern und Reisenden. Geschicklichkeit, Gemeinschaft und das Leben auf dem Wasser prägen ihre Kultur.

Maeluvi

Die Maeluvi beherrschen den Maeluvian und bilden das Rückgrat des Verkehrs im gesamten Dschungel. Ihre Kanäle, Boote und Lasttiere verbinden nahezu alle Kulturen Avaruas miteinander. Neben ihrer Flussschifffahrt sind sie für ihre Ringkunst Melesh und ihre enge Zusammenarbeit mit Tieren bekannt.

Moruael

Die Moruael leben in den Schattenbergen und bewohnen weit verzweigte Höhlen sowie hochgelegene Bergsiedlungen. Sie sind geschickte Bergleute, Handwerker und Jäger und handeln über den Liraephon mit den übrigen Kulturen Avaruas. Besonders bekannt sind sie für ihre Schleudern und ihren zähen Überlebenswillen in den gefährlichen Gebirgen.

Naveri

Die Naveri leben verborgen an der nordöstlichen Küste zwischen Mangroven, Buchten und Sümpfen. Seit Generationen schützen sie sich vor Sklavenjägern durch Tarnung, Wachsamkeit und geheime Siedlungen. Sie meiden offene Kämpfe und verlassen sich auf ihre hervorragenden Kenntnisse des Geländes.