Mawenga Mawenga ist eine etwa 1.500 Kilometer lange Savannenlandschaft südlich der Wüste Khalan. Im Westen reicht sie bis zur Staubküste, im Süden wird sie von den Hügeln Zhamuras begrenzt, während im Osten das Khoran-Shan-Gebirge, das U'tukan-Hochland und die Zugänge zu den Dschungeln Avaruas liegen. Trotz ihrer offenen Graslandschaften ist Mawenga von Flüssen, saisonalen Seen und Handelswegen geprägt. Fünf sehr unterschiedliche Kulturen teilen sich die Region und leben von Fischfang, Viehzucht, Landwirtschaft, Handel oder den Hinterlassenschaften eines untergegangenen Reiches. Gemeinsam bilden sie den Übergang zwischen Wüste, Hochland, Hügelland und tropischem Dschungel. Ashari Die Ashari sind seminomadische Karawanenführer, Händler und Geschichtenerzähler. Im Winter leben sie am Ashar-See, während sie in der Trockenzeit mit ihren Kamelen weite Teile Mawengas bereisen. Sie verbinden Wüste, Savanne, Hochland und Dschungel miteinander und gelten als größte Kenner der Handelswege. Kaum jemand kennt so viele Geschichten und Legenden wie die Ashari. Kandesh Die Kandesh bewohnen die fruchtbaren Ufer des Lubanga und sind für ihre Pferdezucht und Streitwagen bekannt. Clans, alte Traditionen und die Verehrung berühmter Vorfahren bestimmen ihr Leben. Prächtige Stoffe, kunstvolle Wandmalereien und große Wagenrennen spiegeln den Wohlstand ihrer Kultur wider. Sie zählen zu den bedeutendsten Händlern und Reitern Mawengas. Kisanu Die Kisanu leben an der Staubküste und an den Mündungen der Flüsse Mawengas. Sie ernähren sich von Fischfang, Küstenschifffahrt und Landwirtschaft und gelten als geschickte Bootsbauer. Ahnenverehrung, Wassermagie und Heilkunst prägen ihre Kultur. Berühmt sind außerdem ihre farbenfrohen Bootsrennen, die zu den größten Festen der Region zählen. N'kolo Die N'kolo leben in kleinen Dörfern der offenen Savanne und verstehen sich als Teil der natürlichen Ordnung. Viehzucht, Tauschhandel und Landwirtschaft sichern ihren Lebensunterhalt. Wettermagie, Gesang und Tanz begleiten viele Rituale, während Ringkämpfe als wichtigster sportlicher Wettstreit gelten. Ihr enger Respekt gegenüber Tieren prägt ihre gesamte Lebensweise. Zhamir Die halblingischen Zhamir leben in den restaurierten Ruinen ihres einst mächtigen Reiches in den Hügeln Zhamuras. Als Hüter der Vergangenheit bewahren sie alte Chroniken, Tempel und Bauwerke ihrer Vorfahren. Die Verehrung Atovaras, der Göttin der Wahrheit und Geschichte, prägt ihre Gesellschaft ebenso wie ihre Leidenschaft für Gelehrsamkeit und Hellsicht. Bis heute sehen sie sich als Bewahrer eines großen kulturellen Erbes.