Steinküste

Die Steinküste erstreckt sich entlang der südwestlichen Küste Kordaths zwischen den Teral- und Ko’an-Bergen. Felsige Küsten, große Buchten, fruchtbare Flusstäler, weite Grasländer und die Insel Melora prägen die abwechslungsreiche Landschaft. Das milde Klima begünstigt Fischfang, Viehzucht und Landwirtschaft, während reiche Erzvorkommen und gute Häfen den Handel fördern. Sieben sehr unterschiedliche Kulturen machen die Region zu einem bedeutenden Zentrum für Seefahrt, Handwerk und Heilkunst.

Koari

Die Koari bewohnen die sanften Vorberge der Ko’an-Berge und leben von der Schafzucht. Kunstvoll gewebte Teppiche, gut ausgebildete Hütehunde sowie Gesang und Pfeifsignale prägen ihren Alltag. Ihre Dörfer sind klein, gemeinschaftlich organisiert und eng mit der Natur verbunden. Bescheidenheit und Zusammenhalt genießen hohes Ansehen.

Meloren

Die Meloren leben auf der Insel Melora und gelten als die größten Heiler der gesamten Region. In ihren Heilhäusern und Bibliotheken sammeln sie medizinisches Wissen aus aller Welt und behandeln selbst hoffnungslose Fälle. Als erfahrene Fischer und Seeleute versorgen sie ihre Insel, während ihre neutrale Haltung ihnen überall großen Respekt einbringt. Ein altes Gerücht besagt, dass nur die Meloren mit den geheimnisvollen Elmarna sprechen.

Sarini

Die Sarini leben an der westlichen Bucht der Steinküste und bilden einen Bund wohlhabender Handelsstädte. Als geschickte Seefahrer, Händler und Kartografen beherrschen sie den Seehandel der Region. Verträge genießen beinahe heiligen Stellenwert und mächtige Kaufmannsfamilien bestimmen die Politik. Reichtum zeigen die Sarini durch prächtige Häfen, Leuchttürme und öffentliche Bauwerke.

Terali

Die Terali ziehen mit ihren Kumuk-Herden durch die Teral-Berge und leben als halbnomadische Bergbewohner. Sie sind geschickte Schleuderjäger und nutzen Wettermagie, um in der rauen Gebirgswelt zu überleben. Das Leben zwischen Stürmen und Monstern machte sie zu widerstandsfähigen Menschen. Den Göttern begegnen sie mit großem Respekt und ehrfürchtiger Furcht.

Teralim

Die Teralim sind Seezwerge, die tief unter den Teral-Bergen in weitläufigen Höhlenstädten leben. Sie betreiben Fischfang, Bergbau und fertigen kostbaren Schmuck aus Perlen und Edelsteinen. Kristalllampen erhellen ihre unterirdischen Hallen, da ihnen die Dunkelsicht fehlt. Sie gelten als friedfertig und meiden Konflikte, wann immer es möglich ist.

Uldari

Die Uldari leben entlang des Uldren und sind Nachfahren der alten Zhamura. Sie stehen der Natur besonders nahe und beherrschen Pflanzenmagie sowie weltliche Alchemie. Ihre grüne Stadt Uldar ist von Bäumen, Tieren und Gärten geprägt. Ein friedliches Zusammenleben mit allen Lebewesen bestimmt ihre Kultur.

Vilasi

Die Vilasi bewohnen die östliche Bucht und das fruchtbare Hinterland in einem starken Königreich. Landwirtschaft, Pferdezucht und Adel prägen ihre Gesellschaft ebenso wie eine traditionsreiche Säbelkultur. Landbesitz bedeutet Ansehen und eine schlagkräftige Armee sichert die Macht des Reiches. Stolz, Disziplin und Ehre gelten als wichtige Tugenden.