U’tukan-Hochland
Das U’tukan-Hochland erhebt sich im Zentrum der südlichen Hälfte Kordaths und bildet den Übergang zwischen Savanne, Wüste, Dschungel und Gebirgen. Feuchte Winde, zahlreiche Flüsse und fruchtbare Böden schaffen ein warmes Hochland mit weiten Ebenen, Nebelwäldern und schroffen Klippen. Beherrscht wird die Region von den Tu’rai, während U’tukani, Ko’ani, O’thuli, H’atur und die fahrenden Sai’jin das kulturelle Bild prägen. Der heilige Berg O’Thul und die großen Handelswege über die nordöstlichen Klippen verleihen dem Hochland besondere religiöse und wirtschaftliche Bedeutung. U’tukan gilt als eine der wohlhabendsten und vielfältigsten Regionen Arvenis.
H’atur
Die H’atur sind eine stolze Kriegerkultur, deren mächtige Festungen auf den Klippen über dem Avarua-Dschungel thronen. Sie sichern Handelswege, verlangen Zölle und stellen berühmte Söldner für fremde Herrscher. Wehrhaftigkeit, Ehre und Ahnenverehrung bestimmen ihre Gesellschaft. Ihre Fürsten herrschen von nahezu uneinnehmbaren Felsenburgen aus.
Ko’ani
Die Ko’ani sind ein verborgen lebendes Volk der Schattengnome in den Ko’an-Bergen. Sie züchten Schafe, stellen kostbare Gifte her und gelten als die gefürchtetsten Assassinen U’tukans. Ihre versteckten Dörfer und Felsfestungen sind Fremden kaum bekannt. Geführt werden sie von den ehrwürdigen Großvätern ihrer Gemeinschaften.
O’thuli
Die O’thuli bewohnen die Hänge des heiligen Berges O’Thul und bewahren das religiöse Zentrum U’tukans. In ihrem gewaltigen Tempelkomplex verehren sie alle zehn Götter, insbesondere Niusa. Priester und Gelehrte widmen ihr Leben dem Glauben, der Heilkunst und der Bewahrung göttlichen Wissens. Trotz ihrer Frömmigkeit genießen sie gutes Essen und gemeinschaftliche Feste.
Sai’jin
Die Sai’jin ziehen mit ihren bunt geschmückten Wagen durch das gesamte U’tukan-Hochland und betrachten die ganze Region als ihre Heimat. Als Musiker, Tänzer, Akrobaten, Geschichtenerzähler und Illusionsmagier bringen sie Leben auf Märkte und Feste. Ihre Karawanen werden von kräftigen Tal’vori gezogen und verbinden die Kulturen durch Nachrichten und Geschichten. Freiheit, Bewegung und Kunst prägen ihr gesamtes Leben.
Tu’rai
Die Tu’rai leben in den fruchtbaren Ebenen des U’tukan-Hochlands und bilden die größte Kultur der Region. Ihre reichen Handelsstädte werden von Handelsprinzen regiert und sind Zentren für Landwirtschaft, Handwerk und Fernhandel. Diplomatie, Verhandlungen und kluges Taktieren prägen ihren Alltag. Verträge gelten als unantastbar und bilden das Fundament ihrer Gesellschaft.
U’tukani
Die U’tukani sind ein Volk der Flüstergnome und leben in Stammesgemeinschaften in den westlichen Ebenen des Hochlands. Gemeinsam mit ihren treuen Sa’kiri bilden sie eine untrennbare Einheit aus Jägern, Hirten und Reitern. Wettkämpfe entscheiden über Ansehen und Führungsrollen. Ihr Leben ist eng mit den weiten Graslandschaften verbunden.